Bis auf kleinigkeiten

So langsam neigt sich das Projekt ak3 dem Ende zu, die letzten Arbeiten werden so langsam Abgeschlossen und es ergibt sich ein fertiges Haus. Nachdem wir nun 4 Monate drin wohnen kehrt langsam ruhe ein und ich bekomme mittlerweile ein völlig anderes Raumgefühl als ich das von anderen Häusern kenne. Es ist schier unglaublich morgens aufzuwachen und durch die große schreibe im Schlafzimmer erstmal den Himmel zu betrachten. Auch ist die die Wahrnehmung von Tag und Nacht eine deutlich bewusstere als noch in den alten Häusern und Wohnungen in denen ich bisher gelebt habe. In ak3 verschmelzen Innen und Außen auf der öffentlichen Ebene (Wohnzimmer/Erdgeschoss) was im krassen Gegensatz zur geschlossenen Intimität der privaten Räume steht – daher entsteht ein herrlichen Kontrast bei der Navigation durchs Gebäude. Oft werden wir gefragt ob es nicht unangenehm ist in einem Glashaus zu wohnen – dies finde ich nicht eher im Gegenteil da selbst der öffentliche Raum noch genug nicht einsehbare Ruhezonen bietet. Etwas verwunderlich ist auch das das Erdgeschoss trotz der Komplettverglasung ein sehr warmes Raumklima ergibt was wohl dem Holzboden und der Schallschutzdecke geschuldet ist. Gespannt bin ich auf die Heizperiode da dies ja der erste Winter ist in dem die Erdwäremepumpe im Betrieb ist. Ich hoffe die Investition in moderne Technik zahlt sich aus. Hier noch ein paar Bilder vom aktuellen Stand.

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5 Antworten auf „Bis auf kleinigkeiten“

  1. Interessante Architektur, nun da es fertig ist. Man konnte es sich in der Bauphase und auf den Plänen nicht wirklich vorstellen 🙂

    Aber um ehrlich zu sein – mir persönlich wäre das zuviel des privaten Raumes den ich der Allgemeinheit offenbaren würde. Sicherlich tut die Mauer am Grundstücksrand noch etwas dazu, daß man nicht zu sehr zum Schauobjekt wird, aber ich könnte so nicht wohnen.

    Aber das ist Ansichtssache. Ihr habt euch so – und wie es scheint richtig – entschieden. Gratulation zum nahezu fertigen Haus.

    PS: Nette Aussicht von der Terasse 🙂

  2. In der Bauphase gabs die wildesten Spekulationen wie das später mal aussehen soll, kein Wunder eigentlich.
    Das es zu viel Glas sei sagt fast jeder, offenbar ist der Mensch eher ein Höhlentier 🙂 Ich hatte da am Anfang auch meine bedenken, mittlerweile find ichs aber fast schon zu wenig. Außerdem ist an der ganzen Glasfassade entlang eine Vohangsschiene eingebaut und es gibt 2 Schränke in die man die Vorhänge ein fahren kann. So kann man im Grunde das ganze Erdgeschoss zu machen oder soweit dicht machen das keiner mehr rein schauen kann. Vorhänge müssen aber noch bestellt werden. Interessant ist auch das es zu mindestens abends fast keinen gib der reinschauen wird da nahezu in allen Häusern drumherum die Rolladen runter gehen. Mir ist es auch egal wenn einer mir beim auf der Couch liegen zuschaut 🙂

  3. Also kann nur sagen ich finds mit Fenster geil. Wir wohnen ja praktisch ebenfalls in einem Terrarium 😉 .
    Nur der Kamin hängt noch was hinten nach oder? Und das kurz vor der kalten Jahreszeit!

    Kleiner Tipp zu den Fotos!
    Architekturfotos machst du am besten im späten Herbst oder Winter, da kein Grünzeuch stört und natürlich in s/w. Wirst sehen kommt dann erst richtig geil rüber.

  4. Sehr tolle Architektur. Da würde ich mich wahrscheinlich auch wohl fühlen. Darf ich fragen wo euer Gebäude steht? Das sieht so nach Leonberg aus im Hintergrund (ich täusche mich aber wohl).

    P.S.: Die Aussicht zum Grillen im Sommer auf der Terasse ist ja wahnsinnige toll.

    1. Hi,
      danke 🙂 das Haus steht in Sinzig am Rhein zwischen Bonn und Koblenz. Bei einigen Bildern sieht man die Berge hinter der Kirche. Das ist schon auf der anderen Rheinseite.
      Gruss
      alex

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